Pressemitteilung vom: 23-Mai-2011

Umschlag April 2011

Niedrigwasser wirkt sich auf den Güterumschlag aus

In den Mannheimer Hafengebieten wurden im April 582.211 Tonnen Güter umgeschlagen. Das Ergebnis aus dem Vorjahr - der Umschlag im April 2010 lag bei 680.835 Tonnen - konnte in diesem Jahr durch das anhaltende Niedrigwasser nicht erreicht werden.

Während der Umschlag an chemischen Erzeugnissen, Fahrzeugen, Maschinen, Halb- und Fertigwaren sowie Steinen und Erden nur leicht nach unten tendierte, ging der Umschlag an Erzen und Metallabfällen stark zurück. Bei Nahrungs- und Futtermitteln war ein Rückgang um 72,49 Prozent zu verzeichnen.

Mit einem Zuwachs von 8,58 Prozent konnte dagegen die Sparte Feste mineralische Brennstoffe aufwarten. Hier wurden 16.050 Tonnen mehr umgeschlagen. An Eisen, Stahl und NE-Metallen wurden 5.452 Tonnen mehr umgeschlagen.

Die reduzierte Ladekapazitäten der Containerschiffe bei Kleinwasser konnte durch ein erhöhtes Schiffsaufkommen aufgefangen werden. Dadurch blieb die Anzahl der beladenen Container mit 6.469 TEU (20-Fuß-Container) im April 2011, gegenüber 6.454 TEU im April 2010, stabil. Insgesamt wurden im April 2011 8.593 TEU umgeschlagen.

Der durchschnittliche Wasserstand lag bei Pegel Mannheim im Monat April mit 1,85 Metern um 59 cm unter dem Durchschnittspegel im April des Vorjahres mit 2,44 Meter. Die Anzahl der schwimmenden Fahrzeuge betrug 720 Einheiten. Im Vorjahr meldeten sich 638 Schiffseinheiten im Mannheimer Hafen an.