Pressemitteilung vom: 13-Jul-2020

Mannheimer Häfen: Wasserseitiger Güterumschlag ist im Juni rückläufig

In den Mannheimer Häfen wurden im Juni 2020 insgesamt 516.789 Tonnen Güter wasserseitig umgeschlagen. Im Vergleichsmonat des Vorjahres waren es 594.560 Tonnen. Der Rückgang betrug 77.771 Tonnen (-13,08 Prozent).

Am stärksten wurde der Umschlag in der Gütergruppe Erdöl, Mineralöl, -erzeugnisse, Gase (85.323 Tonnen im Juni 2019) beeinträchtigt. Hier fiel der Umschlag gegenüber dem Vorjahresmonat um 40.094 Tonnen (-46,99 Prozent). Ein ähnlich hoher Rückgang erfolgte in den Gütergruppen Eisen, Stahl und NE - Metalle (-10.255 Tonnen, -41,16 Prozent), sowie in der Gütergruppe Land-, Forstwirtschaftliche und andere Erzeugnisse (-2.901 Tonnen, -20,68 Prozent).
In der Gütergruppe Steine und Erden konnte ein Zuwachs von 20.163 Tonnen (+51,02 Prozent) erreicht werden. Auch in der Gütergruppe Erze und Metallabfälle stieg der Umschlag an (14.417 Tonnen, +41,66 Prozent).

Der wasserseitige Containerverkehr sank in den Stückzahlen von 9.141 TEU im Juni 2019 um 2.503 TEU auf eine Gesamtstückzahl von 6.638 TEU (-27,38 Prozent). Die Tonnage fiel von 97.892 Tonnen im Vorjahresmonat um 35.170 Tonnen (-35,93 Prozent) auf insgesamt 62.722 Tonnen.

Insgesamt haben im Juni 2020 542 Schiffe die Mannheimer Häfen angesteuert, um dort Waren zu laden und zu löschen, dies sind 25 Schiffe (+4,84 Prozent) mehr als im Juni 2019.

Der durchschnittliche Wasserstand lag im Juni 2020 bei Rheinpegel Mannheim 2,65 Meter und somit um 1,31 Meter unter dem Durchschnittspegel im Vorjahresmonat mit 3,96 Meter.